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Tarifvertrag avr diakonie ost sachsen

Die meisten diakonischen Unternehmen sind organisiert im Arbeitgeberverband „Verband diakonischer Dienstgeber Deutschlands“ (VdDD). Für ArbeitnehmerInnen bei kirchlichen Einrichtungen gilt nicht das herkömmliche Arbeitsrecht. ver.di kritisiert, dass sie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zweiter Klasse seien. Denn das Betriebsverfassungsgesetz und Tarifverträge zählen hier nicht. ver.di will das ändern und fordert eine bessere betriebliche Mitbestimmung, gleiche Standards wie im öffentlichen Dienst und Schutz durch Tarifverträge. Bisher bestehen Tarifverträge zwischen ver.di und der Diakonie z.B. in der Nordkirche, der Stadtmission Heidelberg, und der Diakonie Niedersachsen. Zum Wohlfahrtsverband Diakonie gehören 17 Landesverbände. Steve Görnitz Geschäftsführer der Arbeitsrechtlichen Kommission Sachsen Die rund 525.000 Beschäftigten der Diakonie bekommen ein Gehalt nach den AVR-Richtlinien.

Wir zeigen an Hand der AVR-Gehaltstabelle, wie viel Beschäftigte bei der Diakonie verdienen. Kirchen sind der zweitgrößte Arbeitgeber nach dem öffentlichen Dienst. Allein in der Diakonie, dem Wohlfahrtsdienst der evangelischen Kirche, arbeiten 525.000 Beschäftigte. Sie arbeiten etwa in der Altenpflege, der Kinder- und Jugendhilfe, der Krankenpflege oder der Behindertenhilfe. Sie alle kümmern sich um rund 10 Millionen Menschen, die Pflege, Betreuung oder Hilfe benötigen. Für den Inhalt der AVR Diakonie Sachsen ist die Arbeitsrechtliche Kommission Diakonie Sachsen (ARK) zuständig. Der ARK gehören jeweils sechs Vertreterinnen und Vertreter der Dienstnehmer- und der Dienstgeberseite für eine Amtszeit von vier Jahren an. Deren Entsendung in die ARK erfolgt auf der Grundlage des Landeskirchlichen Mitarbeiterergänzungsgesetzes (LMEG), welches auch die Arbeitsweise und das Zustandekommen von Beschlüssen regelt. Die ARK fasst insoweit regelmäßig Beschlüsse zu Arbeitsrechtsregelungen in den AVR Diakonie Sachsen.

Sie ist damit auch für die Beschlussfassungen zu Entgeltregelungen zuständig. Die ARK lässt sich dabei auch immer von dem Ziel leiten, attraktive und angemessene Arbeitsbedingungen und Vergütungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie in Sachsen zu gewährleisten. Die Geschäftsführung der ARK wird im Diakonischen Amt wahrgenommen. Diese untersteht dabei der Fachaufsicht durch die/den Vorsitzende/n und die/den stellvertretende/n Vorsitzende/n. Das für den Großteil der Mitglieder des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens e. V. (Diakonie Sachsen) verbindlich anzuwendende Arbeitsrecht ist gemäß der Satzung der Diakonie Sachsen in den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland Fassung Sachsen (AVR) geregelt. Aktuell ist die AVR mit Stand 01.

Januar 2020 eingestellt. Für die Diakonie arbeiten rund 525000 Menschen. Sie kümmern sich täglich um fast 10 Millionen ParientInnen und Hilfesuchende. Circa 30 Prozent davon sind der Pflege tätig, 25 Prozent in der Kinder- und Jugendhilfe, 21 Prozent in der Krankenhilfe und 18 Prozent in der Behindertenhilfe. Zudem setzen sich noch 700.000 Menschen ehrenamtlich für die Diakonie ein. Der evangelische Wohlfahrtsverband ist in folgenden Bereichen aktiv: In der AVR regelt die Diakonie Urlaubstage, Gehälter, Arbeitszeiten usw. Die Leitrichtlinien einschließlich Leittarif für die Berufe am Menschen bei der Diakonie heißen AVR. DD. Zusätzlich gibt es verschiedene regionale Richtlinien einschließlich Tarife, die davon abweichen. Auf der Internetseite weist die Diakonie deshalb darauf hin, dass in derselben Stadt ErzieherInnen bei unterschiedlichen Trägern ein unterschiedliches Gehalt erhalten.